Ob sich Lehr- und Lernmaterialien als Open Educational Resources (OER) eignen, lässt sich anhand formaler, insbesondere rechtlicher Kriterien prüfen. Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) haben wir hierfür das OER-Prüfinstrument entwickelt. Damit prüfen wir Bildungsmedien, bevor sie in einem Berliner OER-Repository veröffentlicht werden.
Darüber hinaus unterstützen wir die Senatsverwaltung im Themenfeld OER und Künstliche Intelligenz mit einer OER-Servicestelle, gestalten und begleiten die OER-Fachtage des SenBJF und beraten im Rahmen der OER-Beratung Lernraum sowohl die Verwaltung als auch Fach- und Lehrkräfte. Dies geschieht unter anderem durch Schulungen, Veranstaltungen und praxisnahe Handreichungen.
So beispielsweise auch beim Fachtag zu Open Educational Resources (OER) und Künstliche Intelligenz (KI) in der beruflichen Bildung. Dieser fokussierte darauf, im Kontext der digitalen Transformation in Arbeitswelt und Gesellschaft das große Potenzial von OER und KI für die Steigerung von Ausbildungs- und Unterrichtsqualität, Arbeitsentlastung der Lehrkräfte und für die Verzahnung von digitalen mit fachlichen und gesellschaftlichen Kompetenzen zu vermitteln. Um für den (beruflichen) Unterricht an den beruflichen Fachschulen/Oberstufenzentren (OSZ) Unterstützung zu bieten, bot der Fachtag den teilnehmenden Lehrkräften und Fach(bereichs-)leitungen in Keynotes, Diskussion und Workshops Raum für Austausch, Praxis-Erprobung und Vernetzung. Fachdidaktisch standen gewerblich-technische Berufe, Berufe aus Wirtschaft/Verwaltung, allgemeinbildende Fächer und die Sprachbildung im Zentrum.
Ergänzend erstellen wir Gutachten zu rechtlichen Fragestellungen und haben eine OER-Policy entwickelt, die inzwischen bei der SenBJF implementiert wurde.