iRights.Lab bei der Zukunftsbrücke in China

Beim diesjährigen Chinese-German Young Professional Campus der Zukunftsbrücke in Shanghai beteiligte sich das iRights.Lab mit einer Keynote und Diskussion über das Thema „Policy and governmental innovation in the AI era“ und stellte die wichtigsten Faktoren politischen Handelns und des öffentlichen Diskurses in Deutschland im Bereich der Digitalisierung vor.

Die Zukunftsbrücke ist ein Projekt der Stiftung Mercator und der BMW Foundation Herbert Quandt in Kooperation mit dem All-Chinesischen Jugendverband (ACYF).

Ziel dabei ist ein fachlicher, interkultureller Austausch und die Bildung von Netzwerken aus exzellenten Nachwuchsführungskräften aus Deutschland und China.

Akademischer Partner in China ist die Chinesische Akademie für Sozialwissenschaften (CASS).

Der Campus findet alljährlich statt und stand in diesem Jahr unter dem Titel „Future has arrived – How do we prepare for the AI era?“

Dazu trafen sich je 15 Vertreter*innen aus Deutschland und China in Shanghai, um sich bei Vorträgen und Workshops mit den unterschiedlichen Entwicklungen und Prozessen einer digitalen Gesellschaft und einem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen.

Ludwig Reicherstorfer, Head of Communications beim iRights.Lab, stellte dabei die wichtigsten Aspekte politischer Innovation vor und gab einen Überblick über den politischen Diskurs in Deutschland sowie über die Strategien der Bundesregierung im Zusammenhang mit den Entwicklungen des technologischen Fortschritts.

Dabei ging es unter anderem um die Arbeitsweise verschiedener für das Themenfeld Digitalisierung verantwortlicher Gremien und die entsprechenden Zuständigkeiten innerhalb des Bundeskabinetts, der Ministerien und der Parlamente auf Bundes- wie auf Länderebene. Außerdem wurden die Herausforderungen bei der Umsetzung einer Digitalen Agenda in konkrete politische Maßnahmen und die Kommunikation zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beleuchtet. Eine besondere Schwierigkeit stellt beispielsweise die hohe Zahl an Gremien und Dialogformaten dar. Hier ist eine gut organisierte Koordinationsarbeit nötig, um Ergebnisse und Schlussfolgerungen in konkrete politische Arbeit zu übersetzen.

Schließlich wurden einige wesentliche Ergebnisse aus verschiedenen iRights.Lab-Projekten im Bereich Algorithmen und Künstliche Intelligenz und unsere Arbeit als unabhängiger Think Tank vorgestellt, etwa die Definition von ethischen wie rechtlichen Rahmen für die Anwendung von KI oder die Notwendigkeit eines sicheren Umgangs mit Daten der Nutzer*innen vonseiten der Unternehmen und staatlichen Einrichtungen.   

Auch außerhalb des Konferenzraumes ergaben sich spannende Gespräche und Diskussionen über die Fragen von Verantwortung und Kompetenzen im Umgang mit technologischen Innovationen und die Rolle von Verbraucher*innen, Unternehmen, Wissenschaft und staatlichen Institutionen.

Weiter Informationen zur Zukunftsbrücke finden Sie auf der Website der Zukunftsbrücke.  

Impressionen aus Shanghai finden Sie hier.