Junge Europäer*innen schrei­ben die „Char­ta of Young Euro­pe“

Im Rah­men unse­res Pro­jekts „Young Euro­pe“ konn­ten 16- bis 26-Jäh­ri­ge online und in Work­shops ihre Vor­stel­lun­gen von der Zukunft Euro­pas mit­tei­len. In der dabei ent­stan­de­nen Char­ta for­dern sie ein „Amt für Würde“ und „ein fun­da­men­ta­les Umden­ken unse­rer Kon­sum­ge­sell­schaft“.

Mit die­ser Char­ta wol­len wir einen kon­kre­ten wie auch idea­lis­ti­schen Anstoß geben für die euro­päi­sche Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft. Wir glau­ben, dass wir nur mutig und ver­eint eine lebens­wer­te Zukunft gestal­ten kön­nen“, heißt es in der Prä­am­bel.

Über 100 in Deutsch­land leben­de Jugend­li­che teil­ten sich per Text, Foto, Video oder Audio über young-eu.com mit. Eini­ge von ihnen setz­ten sich in Work­shops in Ber­lin inten­siv mit den ein­ge­gan­ge­nen Wün­schen und The­men aus­ein­an­der, ergänz­ten und kon­kre­ti­sier­ten, wie ihr künf­ti­ges Euro­pa aus­se­hen soll. Impul­se erhiel­ten sie dabei von Expert*innen aus Poli­tik, Medi­en, Wirt­schaft und Kunst.

Ein Ergeb­nis ist die „Char­ta of Young Euro­pe“, in der die Verfasser*innen kurz vor der Euro­pa­wahl zei­gen, was ihnen wirk­lich wich­tig ist: Sie set­zen sich für eine soli­da­ri­sche euro­päi­sche Gemein­schaft ein und haben kon­kre­te Vor­stel­lun­gen davon, wie diese künf­tig aus­se­hen soll. Sie for­dern ein „Amt für Würde“ in der Euro­päi­schen Union, stär­ke­res und kon­se­quen­tes Enga­ge­ment für den Umwelt­schutz, „kul­tu­rel­le und sprach­li­che Aus­tausch­pro­gram­me“, ein euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum, um die Digi­ta­li­sie­rung zum Wohl der Gesell­schaft zu gestal­ten, sowie eine kohä­ren­te Wirt­schafts­po­li­tik, die den Men­schen dient.

Die Char­ta wird bis zur Euro­pa­wahl Bundespolitiker*innen über­ge­ben, der Bun­des­prä­si­dent hat eini­ge der Teilnehmer*innen zu einer sei­ner euro­pa­po­li­ti­schen Ver­an­stal­tun­gen ins Schloss Bel­le­vue ein­ge­la­den. Ein wei­te­res Ergeb­nis des Pro­jekts ist eine Gra­phic Novel, die im Som­mer von den Betei­lig­ten vor­ge­stellt und ver­öf­fent­licht wird.

Phil­ipp Otto, Direk­tor des iRights.Lab: „Die Idee eines gemein­sa­men Euro­pas ent­steht nicht von oben herab. Wir müs­sen junge Men­schen ein­be­zie­hen, ihnen zuhö­ren und sie ernst neh­men. Ihre Idea­le und Ideen füh­ren uns vor Augen, wel­che grund­le­gen­den Aspek­te des Zusam­men­halts und der Gemein­schaft in unse­rem All­tag oft in Ver­ges­sen­heit gera­ten.”

Die „Char­ta of Young Euro­pe“ steht ab sofort auf der offi­zi­el­len Pro­jekt­web­sei­te zur Ansicht und zum Down­load zur Ver­fü­gung: www.young-eu.com.

Die Pres­se­mel­dung fin­den Sie hier.

Young Euro­pe ist ein Pro­jekt der TUI Stif­tung, in Zusam­men­ar­beit mit dem unab­hän­gi­gen Think Tank iRights.Lab