Char­ta of Young Euro­pe“ an den Bun­des­prä­si­den­ten und füh­ren­de Bun­des­po­li­ti­ker über­reicht

Unter dem Titel „Young Euro­pe” hat die TUI Stif­tung im Novem­ber 2018 in Zusam­men­ar­beit mit dem unab­hän­gi­gen Think Tank iRights.Lab aus Ber­lin ein Mit­mach-Pro­jekt zur Zukunft Euro­pas gestar­tet. Junge Men­schen in Deutsch­land zwi­schen 16 und 26 Jah­ren wur­den dazu auf­ge­ru­fen, über ihre Vor­stel­lung von der Zukunft Euro­pas zu spre­chen und dar­über, wie sie sich ihr Leben in Euro­pa vor­stel­len. Der Art der Bei­trä­ge waren dabei keine Gren­zen gesetzt. Mehr als 100 Ein­rei­chun­gen beschäf­ti­gen sich mit der Zukunft Euro­pas.

Alle Ein­sen­dun­gen bil­de­ten die Grund­la­ge für die “Char­ta of Young Euro­pe”. Dazu wur­den 20 der jun­gen Men­schen, die bei dem Wett­be­werb mit­ge­macht haben, Anfang 2019 zum Work­shop nach Ber­lin ein­ge­la­den. Dort haben sie gemein­sam an der Char­ta gear­bei­tet, Referent*innen aus Poli­tik und Medi­en hat­ten ihnen zuvor Ein­bli­cke gege­ben. Die jun­gen Men­schen haben auf Basis der Ein­rei­chun­gen eige­ne Ideen für die Char­ta ent­wi­ckelt und sie inten­siv dis­ku­tiert. Die kom­plet­te Char­ta ist auf www.young-eu.com abruf­bar.

Die TUI Stif­tung möch­te mit ihrer Arbeit jun­gen Men­schen eine Stim­me in der euro­pa­po­li­ti­schen Debat­te geben. Der Wett­be­werb ist ange­sichts der bevor­ste­hen­den Euro­pa-Wah­len eine Mög­lich­keit, Teil des öffent­li­chen Dia­logs über Euro­pa zu wer­den,“ sagt Elke Hla­wat­schek, Geschäfts­füh­re­rin der TUI Stif­tung.

In die­ser Woche sind eini­ge der Workshopteilnehmer*innen nach Ber­lin gekom­men, um „ihre“ Char­ta deut­schen Poli­ti­kern per­sön­lich zu über­rei­chen. Recht­zei­tig vor der Euro­pa­wahl Ende Mai wol­len sie so ihre Ideen von der Zukunft Euro­pas direkt in die Poli­tik tra­gen.

Am Diens­tag waren sie vom Bun­des­prä­si­den­ten ins Schloss Bel­le­vue ein­ge­la­den. Dort fand das „Forum Bel­le­vue“ statt, eine Podi­ums­dis­kus­si­on zu Euro­pa. Und am Rande der Ver­an­stal­tung hat­ten die jun­gen Men­schen die Gele­gen­heit, ein Exem­plar ihrer Char­ta dem Bun­des­prä­si­den­ten Frank-Wal­ter Stein­mei­er zu über­rei­chen.

Wei­ter ging es am Mitt­woch: Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU/C­SU-Frak­ti­on, Ralph Brink­haus nahm sich Zeit, um die Grup­pe zu tref­fen. Für die meis­ten von ihnen war es das erste Mal im Bun­des­tag – wes­halb die Füh­rung durch die Par­la­ments­ge­bäu­de im Anschluss an den Ter­min ein wei­te­rer Höhe­punkt des Besuchs der Jugend­li­chen war. Ralph Brink­haus inter­es­sier­te sich ins­be­son­de­re dafür, ob die jun­gen Leute nach den Euro­pa­wah­len sich wei­ter für Euro­pa enga­gie­ren wol­len. In der Grup­pe wer­den das die meis­ten auf jeden Fall tun! Wei­ter ging es im poli­ti­schen Ber­lin am Don­ners­tag. Der Gene­ral­se­kre­tär der SPD, Lars Kling­beil, emp­fing die Grup­pe eben­falls im Bun­des­tag, er nahm die Char­ta von den Jugend­li­chen ent­ge­gen. Für ihn ist die Jugend heute deut­lich poli­ti­scher. Lars Kling­beil dis­ku­tier­te leb­haft mit den Teilnehmer*innenüber The­men der Digi­ta­li­sie­rung, die Stär­kung von Men­schen­rech­ten, die För­de­rung von Bil­dung und euro­päi­schen Aus­tausch sowie Fra­gen eines gerech­ten und sozia­len Euro­pas.

Nach der enga­gier­ten inhalt­li­chen Arbeit von allen, die am Ent­ste­hungs­pro­zess der Char­ta betei­ligt waren, geht es uns nun darum, die Ergeb­nis­se dort­hin zu über­mit­teln, wo poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den. Mit der Über­ga­be an den Bun­des­prä­si­den­ten, den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der CDU/CSU im Deut­schen Bun­des­tag und an den SPD-Gene­ral­se­kre­tär sind hier wich­ti­ge und ein­fluss­rei­che Ver­tre­ter erreicht wor­den. Nun ist die Poli­tik in der Pflicht und wir blei­ben dran,“ so Phil­ipp Otto, Direk­tor des iRights.Lab.

Über die TUI Stif­tung: Die TUI Stif­tung för­dert und rea­li­siert Pro­jek­te rund um das Thema „Jun­ges Euro­pa“. Ihr Ziel ist es, den Euro­pa­ge­dan­ken zu stär­ken. Des­halb inves­tiert sie lang­fris­tig in regio­na­le, natio­na­le und inter­na­tio­na­le Pro­jek­te mit den Schwer­punk­ten Bil­dung, Aus­bil­dung sowie indi­vi­du­el­le und beruf­li­che Ent­wick­lung. Sie hat ihren Sitz in Han­no­ver und ist als eigen­stän­di­ge und unab­hän­gi­ge Stif­tung dem Gemein­wohl ver­pflich­tet.

Über das iRights.Lab: Das iRights.Lab ist ein unab­hän­gi­ger Think Tank zur Ent­wick­lung von Stra­te­gi­en und prak­ti­schen Lösun­gen, um die Ver­än­de­run­gen in der digi­ta­len Welt vor­teil­haft zu gestal­ten. Es unter­stützt öffent­li­che Ein­rich­tun­gen, Stif­tun­gen, Unter­neh­men, Wis­sen­schaft und Poli­tik dabei, die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung zu meis­tern und die viel­schich­ti­gen Poten­zia­le effek­tiv und posi­tiv zu nut­zen. Dazu ver­knüpft es recht­li­che, tech­ni­sche, öko­no­mi­sche und gesell­schafts­po­li­ti­sche Exper­ti­se.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt #Youn­g­Eur­o­pe fin­det Ihr hier.

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