For­schungs­mo­ni­to­ring

Digitale Informationsintermediäre und Microtargeting

Digitale Informationsintermediäre und Microtargeting werden immer relevanter, weil sie den Zugang zu Informationen und die freie Meinungsbildung beeinflussen. In zwei Forschungsmonitoren beobachten und analysieren wir die aktuelle Forschung im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW. 

Die Her­aus­for­de­rung 

Kom­mu­ni­ka­ti­on bekommt mit der Digi­ta­li­sie­rung neue Spiel­re­geln. Sie wird bestimmt durch neue Gate­kee­per, Algo­rith­men und Big Data: Mit Such­ma­schi­nen, sozia­len Netz­wer­ken oder Video­platt­for­men ste­hen zwi­schen Infor­ma­ti­on und Rezipient*in nicht län­ger jour­na­lis­ti­sche Gate­kee­per, son­dern Big-Data-Ana­ly­sen und algo­rith­mi­sche Sys­te­me. Sol­che Infor­ma­ti­ons­in­ter­me­diä­re spie­len bei der frei­en Mei­nungs­bil­dung ein wich­ti­ge Rolle.
Micro­tar­ge­ting ver­wan­delt per­sön­li­che Daten in indi­vi­du­el­le Mar­ke­ting­stra­te­gi­en. 
In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben diese Ent­wick­lun­gen stark an Bedeu­tung für den öffent­li­chen Dis­kurs gewon­nen. Die Beob­ach­tung und kri­ti­sche Ein­ord­nung der Aus­wir­kun­gen die­ser Effek­te ist daher ent­schei­dend. 


Unse­re Her­an­ge­hens­wei­se 

Im Auf­trag der Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW beob­ach­ten und ana­ly­sie­ren wir die For­schung und ihre Ent­wick­lung in den bei­den The­men­be­rei­chen Micro­tar­ge­ting und Infor­ma­ti­ons­in­ter­me­diä­re. Wir geben einen Über­blick über den aktu­el­len Stand der For­schung und über neue wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen sowie deren Ergeb­nis­se. Wir zei­gen Leer­stel­len auf und brin­gen so die Dis­kus­si­on in den bis­lang noch wenig erforsch­ten The­men­fel­dern ein Stück wei­ter. Dar­über hin­aus ord­nen wir die Erkennt­nis­se in einen grö­ße­ren gesell­schafts­po­li­ti­schen Kon­text ein. Dabei bedie­nen wir uns einer Spra­che, die auch für Men­schen fern­ab der wis­sen­schaft­li­chen Fach­de­bat­ten ver­ständ­lich ist.


Das Ergeb­nis

Im Papier For­schungs­stand: Micro­tar­ge­ting in Deutsch­land und Euro­pa fas­sen wir den For­schungs­stand mit sei­nen Erkennt­nis­sen zu Micro­tar­ge­ting in der poli­ti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on zusam­men, zei­gen Lücken auf und geben Anre­gun­gen, zu wel­chen Fra­ge­stel­lun­gen For­schungs­pro­jek­te not­wen­dig sind. 

Zum Papier For­schungs­stand: Micro­tar­ge­ting in Deutsch­land und Euro­pa

Der aktu­el­le For­schungs­stand zu Infor­ma­ti­ons­in­ter­me­diä­ren wird regel­mä­ßig anschau­lich im For­schungs­mo­ni­tor Infor­ma­ti­ons­in­ter­me­diä­re dar­ge­stellt. Seit Juni 2018 erscheint das Moni­to­ring alle vier Mona­te zu einem bestim­men The­men­fo­kus. Es kann hier als News­let­ter abon­niert wer­den.

Zu den ein­zel­nen Aus­ga­ben:

Aus­ga­be 1: Die Black Box Socie­ty und der Ruf der Wis­sen­schaft nach Auf­klä­rung
Aus­ga­be 2: Wir müs­sen reden – Die media­le Welt wie­der fass­bar machen
Aus­ga­be 3: Im Krieg der Des­in­for­ma­tio­nen
Aus­ga­be 4: Kura­tier­te Rea­li­tä­ten: Wie sich popu­lis­ti­sche Kräf­te sozia­ler Medi­en bedie­nen
Aus­ga­be 5: Auf dem Weg zu Viel­falt und Teil­ha­be im Online-Dis­kurs?


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