Ein­wil­li­gungs­ma­nage­ment IoT

Ein Tool, um über Einwilligung zur Datenweitergabe im Internet der Dinge wirklich entscheiden zu können

Das Projekt “Einwilligungsmanagement für das Internet der Dinge (EMIDD)” versucht in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin ein Programmframework zu entwickeln, das die Position der Verbraucher*innen bei der Nutzung von IoT-Geräten stärkt.

Die Her­aus­for­de­rung

Immer mehr “smar­te” Gerä­te im Haus­halt oder sonst im All­tag sam­meln Daten, meis­tens sol­che, die Per­sön­li­ches über uns preis­ge­ben. Bis­lang muss man den vom Anbie­ter gestell­ten Bedin­gun­gen zumeist voll­stän­dig zustim­men, um das Gerät über­haupt nut­zen zu kön­nen – was dann zu einer unge­brems­ten Daten­sam­mel­wut füh­ren kann. Gäbe es zu die­ser Situa­ti­on nicht eine Alter­na­ti­ve?

Unse­re Her­an­ge­hens­wei­se 

Ein Team der Fakul­tät für Elek­tro­tech­nik und Infor­ma­tik an der TU Ber­lin hat ein Soft­ware-Tool ent­wi­ckelt, das für Verbraucher*innen ein dif­fe­ren­zier­tes, detail­lier­tes Manage­ment für die Wei­ter­ga­be per­sön­li­cher oder ande­rer Daten, die wäh­rend der Nut­zung eines IoT-Gerä­tes anfal­len, an den Her­stel­ler erlaubt. Das iRights.Lab hat die Auf­ga­be, die Anschluss­fä­hig­keit der Soft­ware an die daten­schutz­recht­li­che und ver­brau­cher­schutz­po­li­ti­sche Situa­ti­on in Deutsch­land vor allem im Lich­te der neuen Daten­schutz­grund­ver­ord­nung zu bewer­ten.

Das Ergeb­nis 

Die bei­den vom iRights.Lab erstell­ten Kurz­gut­ach­ten zei­gen: Ein Tool wie “EMIDD” kann ein Weg sein, eine echte Daten­sou­ve­rä­ni­tät für Verbraucher*innen im sich aus­brei­ten­den Inter­net der Dinge zu errei­chen – wenn diese denn bereit sind, sich mit Fra­gen des Daten­schut­zes bei der Nut­zung sol­cher Gerä­te auch wirk­lich aus­ein­an­der­zu­set­zen.

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