Philipp Otto im Interview zu Herausforderungen der Datenerhebung und -verwertung

Unternehmen und Regierungen, die immer mehr Daten verlangen und sammeln. Dazu noch Nutzerinnen und Nutzer, die freiwillig persönliche Informationen preisgeben. Die Medienpädagogik steht vor großen Herausforderungen, über die Prof. Dr. Angela Tillmann mit Philipp Otto, Gründer und Executive Director des iRights. Lab, gesprochen hat.

Das Interview wurde zuerst veröffentlicht in „Software takes command – Herausforderungen der „Datafizierung“ für die Medienpädagogik in Theorie und Praxis“, herausgegeben von Sabine Eder, Claudia Mikat und Angela Tillmann. Das Buch kann auf der Website des kopaed Verlags als Paperback oder eBook gekauft werden.

 

Tillmann: Sie sind Herausgeber der Informationsplattform iRights.info und Gründer des Think Tank iRights.Lab. Was genau ist Ihr Arbeitsschwerpunkt und mit welchen Fragen kommen Unternehmen oder Einrichtungen auf Sie zu?

Otto: Mein Schwerpunkt ist die aktive und pragmatische Gestaltung der digitalen Zukunft. Dies bedeutet ganz konkret, dass Unternehmen – und insbesondere auch die öffentliche Hand – mich beauftragen, ihnen zu helfen, die Auswirkungen der Digitalisierung in ihren vielfältigen Ausprägungen zu meistern und sowohl Strategien zu entwickeln und Veränderungsprozesse zu begleiten als auch konkrete Umsetzungsprozesse zu leiten. Grob gesagt, gehöre ich zu denen, die sich darum kümmern, dass Deutschland digital gut aufgestellt ist.

Tillmann: Das Forum der GMK – „Software takes command“ – hat sich kritisch mit „Big Data (Analytics)“ bzw. der zunehmenden Datensammlung und -auswertung und den Folgen für die Gesellschaft und das Individuum auseinandergesetzt. Wo stehen wir Ihrer Ansicht nach in der Entwicklung? Wie stark ist die Digitalisierung von Gesellschaft und Alltag tatsächlich vorangeschritten?

Otto: Wir stehen ganz am Anfang. Heute denken wir noch, dass die Digitalisierung sich in ein paar Apps oder neuen daten-basierten Anwendungen erschöpft. Ein bisschen Kommunikation hier, ein bisschen programmieren da. Wer genau hinschaut sieht jedoch die Vorboten für eine Veränderung unserer Gesellschaft im umfassenden Sinne. In wenigen Jahren wird in unserem Alltag nichts mehr ohne den Austausch von Daten funktionieren – kein Verwaltungsgang, kein Produktionsprozess, keine Bildung und keine Kommunikation. Wir werden mit den Urfragen unserer Gesellschaft und mit unserem Verständnis, wie diese funktioniert und geregelt ist, konfrontiert. Wie funktioniert eine digital geprägte Demokratie? Es ist die Aufgabe unserer Generation, das herauszufinden. Wir gehen dabei erste Schritte. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, wird es jedoch noch Jahrzehnte dauern.

Tillmann: Welche Themen bestimmen den derzeitigen rechtlichen Diskurs zu Big Data und Big Data Analytics?

Otto: Wir müssen zunächst definieren, welche Daten anfallen und was mit diesen Daten gemacht werden kann. Im Urheberrecht spricht man von „unbekannten Nutzungsarten“. Im Umgang mit Daten sind diese Fragen multipliziert mit Faktor 100 ungeklärt. Und wir müssen diskutieren, welche ethischen Grundsätze gelten und ob die Effizienz der Datennutzung per se eine Blaupause für deren Einsatz ist. Flankierend muss das Rechtssystem eine hochintelligente Antwort auf die gesellschaftlich gewünschte Art und Weise finden, wie wir mit Daten umgehen. Es wird nichts mehr ohne datenbasierte Nutzung gehen. Heute geltende Konzepte von Datenschutz und Datensparsamkeit definieren wichtige Standards, haben in der Zukunft aber wenig Geltung. Wir müssen die wichtigen Grundsätze in ein neues System übertragen. Bislang ist die Fachwelt damit überfordert und die Politik erkennt die maximale Relevanz noch nicht. Wahrgenommen wird nur das Wetterleuchten, und es überwiegt die Erkenntnis, dass man eine bunte Folie vor das Fenster geklebt hat und die Welt da draußen eigentlich ganz anders aussieht.

Tillmann: Wo sehen Sie Regulierungsbedarf im Zusammenhang mit dem Sammeln und Auswerten von Daten?

Otto: Wir brauchen eine glasklare Definition für das, was erlaubt ist bzw. nicht erlaubt ist, und eine klare Informationspolitik gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern. Dabei ist es egal, ob es um staatlich oder privat erhobene Daten geht. Nutzer/-innen müssen in die Prozesse so gut es geht einbezogen werden. Sie müssen ein neues Bewusstsein darüber erlangen, wie sie ihre Daten einsetzen. Um das zu ermöglichen, brauchen wir kuratierte Transparenz – eine Befähigung der Nutzer/-innen, damit sie theoretisch in der Lage sind, informierte Entscheidungen treffen zu können. Rote Linien und definierte, offene Standards im Bereich maschineller und künstlicher Intelligenz stehen dabei ganz oben auf der To-do-Liste.

Tillmann: Wie beurteilen Sie Initiativen wie Algorithmen Watch – eine nicht-kommerzielle Initiative, die Expertinnen und Experten verschiedener Kulturen und Disziplinen zusammenbringt, um sich mit der Analyse algorithmischer Entscheidungsfindung und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen zu beschäftigen. (Das Ziel der Initiative ist es, Auswirkungen algorithmischer Entscheidungsfindungsprozesse auf menschliches Verhalten aufzuzeigen und auf ethische Konflikte hinzuweisen.)

Otto: Die Initiative ist im Bereich des gesellschaftlichen Aktivismus anzusiedeln. Aktivismus ist zumeist richtig und wichtig, wenn man auf bestimmte Entwicklungen aufmerksam machen will. Deswegen begrüße ich die Initiative. Gleichzeitig ist klar, dass die Initiative keine politische Entscheidungsgewalt hat und auch nicht haben sollte. Das Primat der parlamentarisch legitimierten Politik, diese Fragen, die sich um Algorithmen drehen, zu gestalten, muss unantastbar sein. Es wird entscheidend sein, ob die Politik und die gesellschaftlichen Player es schaffen, diese Fragen zu debattieren und am Ende politische Lösungen zu finden. Hier versuche ich, sowohl das Know-how zu transferieren als auch die politischen Diskussions- und Gestaltungsspielräume zu öffnen.

Tillmann: Wie ist Ihre Meinung zum sogenannten Recht auf Vergessenwerden – zum Urteil des EuGH, das Suchmaschinenbetreiber verpflichtet, Links zu personenbezogenen Daten aus der Suchergebnisliste zu löschen?

Otto: Das Recht auf Vergessenwerden ist in seiner aktuellen, gerichtlich definierten Konstruktionsweise eine Katastrophe. Es führt dazu, dass unliebsame Berichterstattung aus der Sekundärquelle – also der Suchmaschine – gelöscht wird, nicht aber in der Primärquelle, zum Beispiel im Archiv der publizierenden Zeitung. Aus meiner Sicht muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass es eine eindeutige Regelung gibt. Entweder gibt es den Bedarf, einen Inhalt – beispielsweise weil er falsch ist oder eine Person aus Rehabilitätsgründen nach vielen Jahren nicht mehr mit allen Facetten ihrer Vergangenheit auffindbar sein soll – zu löschen, dann muss dies aber für alle Quellen gelten. Oder der Inhalt soll nicht gelöscht werden, dann sollten allerdings auch alle Sekundärquellen auf die Originalquellen hinweisen dürfen. Zudem darf es nicht sein, dass in diesem Fall Suchmaschinenanbieter genötigt werden, über hunderttausende Fälle unter Abwägung von verfassungsrechtlich verbrieften Rechten vieler Beteiligter zu entscheiden, in manchen Fällen ohne, dass die Betroffenen sich überhaupt vorher zu Wort melden können. Hier herrscht Handlungsbedarf. Das digital verfügbare Gedächtnis – auch in Suchmaschinen – gehört zu unserem gesellschaftlichen Gedächtnis.

Tillmann: Braucht Deutschland einen digitalen Kodex? Eine digitale Ethik?

Otto: Ja zu beidem. Wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte darüber, welche ethischen Parameter wir digitalen Entwicklungen zugrunde legen. Dies ist die DNA unserer Gesellschaft und deswegen von enormem gesellschaftlichen Interesse. Ob eine digitale Ethik in Papieren oder Gesetzen kodifiziert oder anderweitig mitgedacht und implementiert wird, ist dabei fast schon nachrangig. Sie muss jedoch verankert werden. Es reicht nicht, wenn sich in Deutschland zwanzig Personen damit beschäftigen. Moderne Regelungen und neue Wege der Regulierung und des Umgangs mit offenen gesellschaftlichen Fragestellungen sind ebenfalls nötig. Wir haben deswegen das Modell eines Digitalen Kodex für Deutschland entwickelt. Das ist kein Schnellschuss, sondern ein dem Thema bzw. den Themen angepasster, hochkomplexer und langwieriger Prozess, den wir im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) gestartet haben.

Tillmann: Die Digitalisierung stellt auch die Medienpädagogik vor neue Aufgaben. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Risiken für jede/n Einzelne/n?

Otto: Das Risiko liegt zunächst in der mangelnden Ausbildung und Beschäftigung der Medienpädagoginnen und -pädagogen mit den Themen. Und das ist kein Vorwurf. Die Themen sind sehr komplex und veränderungsaffin. Hier den Überblick zu behalten, gelingt nur Wenigen. Die Verantwortlichen in medienpädagogischen Berufen und Einrichtungen sollten ein umfassendes, übergreifendes und mutiges Konzept entwickeln, das die relevanten Bereiche adäquat berücksichtigt. Wenn dies nicht geschieht und auch die entsprechenden Umsetzungen nicht gemacht werden, droht die Gefahr des inadäquaten Aufbereitens von Informationen. Die „falschen“ Dinge werden gelehrt, die „falschen“ Schwerpunkte gesetzt und das Angebot stimmt nicht mehr mit dem Bedarf überein.

Tillmann: Aus der Medienpädagogik mehren sich die Stimmen, dass wir den unbegrenzten Möglichkeiten der Datenverarbeitung und -verwertung nicht mehr nur pädagogisch begegnen können, sondern es eine politische und gesellschaftliche Verständigung braucht. Wie würden Sie die Situation beurteilen?

Otto: Ich stimme zu. Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen und die entsprechenden Debatten vorantreiben – in den großen Linien, nicht in jedem Detail. Vielfach werden erst Gerichte ausdefinieren, wie wir mit welchen Bereichen umgehen können und dürfen. Gesellschaftliche Kräfte müssen die Politik hier antreiben, um den Veränderungsbedarf deutlich zu machen. Allein pädagogisch kann man politische Probleme nicht lösen. Hier geht es immer um die Vermittlung des Status quo. Alles andere würde die Medienpädagogik auch überfordern.

Tillmann: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu einem kompetenten Umgang mit den digitalen Medien zu befähigen?

Otto: Die größte Herausforderung ist die Komplexität der technischen Entwicklungen auf der einen und die oftmals ungeklärte rechtliche Situation auf der anderen Seite. Zudem fehlt oft die Strategie, in welche Richtung bzw. mit welchem Schwerpunkt eine medienpädagogische Erziehung erfolgt. Zudem sind viele Felder, Anwendungen und Entwicklungen enorm vielfältig und fallen in kein Schwarz-Weiß-Schema. Dieser Umstand macht es per se schon komplizierter. Das Interesse bei Kindern und Jugendlichen ist gleichzeitig sehr hoch, da es nicht um eine zusätzliche Kompetenz geht, sondern um die Art und Weise wie jede/r Einzelne seinen/ihren Alltag gestaltet.

Tillmann: Was braucht es zukünftig an Wissen und Können oder auch anderen Voraussetzungen, damit Menschen in der mediatisierten Gesellschaft weiterhin selbstbestimmt handeln und entscheiden können?

Otto: Es braucht gute Gesetze und klare Regeln. Es müssen Stellvertreter der einzelnen Nutzer/-innen in die Lage versetzt werden, Diskriminierungen und Fehlentwicklungen angreifen zu können. Die einzelnen Nutzer/-innen werden niemals fähig sein, alles zu überblicken und alles entscheiden zu können. Dies gilt insbesondere für Menschen, die ausbildungstechnisch benachteiligt oder eingeschränkt sind. Die gesellschaftlichen Einrichtungen tragen hier eine hohe Verantwortung. Um diese wahrnehmen zu können, müssen sie aber rechtlich dazu in die Lage versetzt werden.

Tillmann: Welche rechtlichen Aspekte um Big Data und Big Data Analytics sollte man Kindern und Jugendlichen vermitteln?

Otto: Man sollte Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass es wichtig ist, ein persönliches Warnsystem zu entwickeln, bei dem jedes Mal eine rote Lampe angeht, wenn Bereiche im Kontext von Big Data berührt werden. Hier muss sich ein neues Bewusstsein entwickeln. Wenn Kinder und Jugendliche wissen, dass es Konsequenzen hat, wenn sie irgendwo Daten eingeben, um einen Dienst zu nutzen, ist schon viel gewonnen. Ziel muss die Ausbildung eines politisch-kritischen Bewusstseins sein.

Tillmann: Immer mehr Menschen berufen sich auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Was meinen Sie, ist angesichts der umfassenden und permanenten Datensammlung und -auswertung informationelle Selbstbestimmung überhaupt noch möglich? Wie können wir Ihrer Ansicht nach die Kontrolle über unsere Daten behalten oder wiedererlangen?

Otto: Die informationelle Selbstbestimmung beinhaltet eine Vielzahl an relevanten Wertentscheidungen. Nicht ohne Grund hat das Bundesverfassungsgericht dieses Prinzip so hoch gehängt. Gleichzeitig sehen wir, dass es an allen Ecken und Enden erodiert und mit der täglichen Praxis oftmals nur noch wenig zu tun hat. Um dies zu ändern, braucht es klare gesetzlich kodifizierte Regeln auf der einen und harte gesellschaftliche Debatten zur Entwicklung und Neudefinition bestehender Grundsätze auf der anderen Seite. Wer denkt, dass seine informationelle Selbstbestimmung durch eine Handlung staatlicher oder privater Stellen gefährdet oder tangiert ist, der sollte sich lautstark zu Wort melden und eine Antwort einfordern. Dies befeuert die nötigen gesellschaftlichen Diskussionen zur informationellen Selbstbestimmung.

Tillmann: Die GMK als Dachverband der Medienpädagogik in Deutschland möchte eine gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben und an gesellschaftlicher Kommunikation erreichen. Dabei fällt es zunehmend schwer, die Grenzen von Beteiligung zu bestimmen. Welchen Rat würden Sie Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben, die vor allem daran interessiert sind, teilzuhaben und alle „angesagten“ Anwendungen zu nutzen?

Otto: Ich würde ihnen sagen, dass sie keine Angst davor haben müssen, etwas zu nutzen. Sie sollten sich aber dessen bewusst sein, dass jedes Handeln Folgen hat. Jede Dateneingabe führt zu einer Auswertung, jede Nutzung zu einer Registrierung, jede Suche zu einem Profil. In Kenntnis dieser Reichweite sollten sie mit Verve die Anwendungen nutzen, sollten entscheiden, was sie boykottieren und was nicht.

Tillmann: Wo sehen Sie Schnittmengen zwischen Ihrem Arbeitsbereich und der Medienpädagogik?

Otto: Es gibt viele Überschneidungen. Ich berate auch medienpädagogische Einrichtungen, bin immer wieder in Schulen und Weiterbildungseinrichtungen und diskutiere mit den Nutzerinnen und Nutzern. Selbst hochrangige Manager/-innen, Funktionsträger/-innen, Abgeordnete oder Minister/-innen wissen im Regelfall auch nicht mehr über die Mediennutzung und die damit verbundenen Konflikte als ein/e 16-jährige/r Schüler/-in. Spricht man mit diesen Leuten, so hat es immer auch einen medienpädagogischen Touch, da man sehr oft zunächst erklären muss, wie etwas funktioniert oder wo die Probleme und wo die Herausforderungen liegen.

Tillmann: Was würden Sie sagen: Hinkt die Medienpädagogik der technischen Entwicklung hinterher?

Otto: Ja, sie hinkt etwas hinterher. Gleichzeitig muss sie natürlich dafür sorgen, dass sie die Themen und die gesellschaftlichen Fragen in maximaler Art und Weise thematisiert und sich auch als Vorreiter von Diskussionen und Debattenkultur versteht. Geschieht dies nicht und verbleibt man in beinahe schon klassischen Problem- und Angstszenarien, dann hinkt die Medienpädagogik einen Schritt zu viel hinterher.

Tillmann: Wie beurteilen Sie abschließend die zunehmende Mensch-Maschine-Kommunikation? Was haben wir in den nächsten Jahren hier noch zu erwarten? Und wie können und sollten wir uns darauf sinnvoll vorbereiten?

Otto: Fortschritt ist das, was Menschen können. So war es bisher. In Zukunft ist Fortschritt auch das, was Maschinen mit Maschinen können. Das heißt, wir werden mit einer rasanten Entwicklung maschineller und künstlicher Intelligenz konfrontiert, bei der wir am Rande stehen und schauen müssen, dass wir z.B. die automatische Geschwindigkeitsreduzierung, die Kontrolle über die Ampeln und über den Stock, den wir kurzfristig in die Speichen schieben können, behalten. Wir werden zum Zuschauer, der um Gestaltungshoheit ringt. Es gibt Entwicklungen, die wir noch nicht abschätzen können. Hier muss in besonderem Maße darauf geachtet werden, wie man solche kettenreaktionsähnlichen Entwicklungen steuern kann. Wir dürfen keine Angst davor haben, wir müssen den Fortschritt gestalten wollen.

Tillmann: Herzlichen Dank für das Interview!