Neues Part­ner­pro­jekt: Algo­rith­men und Künst­li­che Intel­li­genz im Ver­brau­cher­all­tag

Der gemein­nüt­zi­ge iRights e.V. unter­sucht in einem neuen Pro­jekt den Ein­fluss von Algo­rith­men und künst­li­cher Intel­li­genz auf den Ver­brau­cher­all­tag und klärt dar­über auf.

Wer den Begriff „künst­li­che Intel­li­genz“ hört, denkt oft an Sci­ence-Fic­tion-Sze­na­ri­en und die Macht­über­nah­me der Maschi­nen. Eine sol­che, all­ge­mei­ne künst­li­che Intel­li­genz bleibt vor­erst Zukunfts­mu­sik. Bei bestimm­ten Auf­ga­ben aber wird unser All­tag zuneh­mend von sol­chen Tech­no­lo­gi­en geprägt. Ein Bei­spiel sind per­sön­li­che Assis­ten­ten wie Siri oder Alexa. Chat­bots im Kun­den­dienst sind manch­mal nicht von mensch­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­part­nern zu unter­schei­den.

Für Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher sind sol­che Ange­bo­te und Tech­no­lo­gi­en oft­mals eine black box: Was im Hin­ter­grund geschieht, bleibt für sie meist unsicht­bar. Das gilt häu­fig auch für die Daten, die gesam­melt und ver­wen­det wer­den. Mit ihnen wer­den Pro­duk­te und Diens­te auf die Nut­zer zuge­schnit­ten und die Sys­te­me trai­niert. Im Hin­ter­grund ste­hen Ent­schei­dungs­ket­ten, die durch Algo­rith­men auto­ma­ti­siert wer­den.

Das Pro­jekt „Algo­rith­men und Künst­li­che Intel­li­genz im Ver­brau­cher­all­tag“ möch­te dazu bei­tra­gen, dass Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher die neuen Ange­bo­te selbst­be­stimmt und infor­mier­ter nut­zen kön­nen. Das Ange­bot rich­tet sich auch an die­je­ni­gen, die die Ent­wick­lun­gen nicht aktiv ver­fol­gen. Daher erar­bei­tet das Pro­jekt Ver­brau­cher­infor­ma­tio­nen, die schwer­punkt­mä­ßig auf Geschich­ten und Sto­ry­tel­ling set­zen. Aus­gangs­punkt die­ser Geschich­ten sind Tech­no­lo­gi­en, die bereits ein­ge­setzt wer­den.

Das Pro­jekt wird vom iRights e.V. durch­ge­führt und vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz geför­dert.