Neue Publikation vom iRights.Lab auf Englisch: „Who governs the internet? Players and fields of action“

Worum geht es, wenn wir von „Internet Governance“ sprechen? Wie bleibt das Netz technisch, gesellschaftlich und politisch funktionsfähig? Wie kann unser Zusammenleben im Internet gesteuert werden? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die Broschüre „Wer regiert das Internet?“, die das iRights.Lab im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung verfasst hatte und die im September 2016 erstmals erschien. Auch aufgrund der großen Nachfrage nach dem Dossier wurde eine englischsprachige Ausgabe erstellt, die nun erschienen ist.

Die Broschüre „Who governs the internet? Players and fields of action” gibt eine Einführung in die Thematik „Internet Governance” und ist auf den jüngsten Stand, also November 2017, gebracht. Die Inhaltsstruktur bleibt unverändert: Renommierte Autorinnen und Autoren geben einen Überblick über die Geschichte der Internetregulierung, erläutern Regulierungsansätze und zeigen Gestaltungsmöglichkeiten auf. Darüber hinaus werden die relevanten Akteure in dem Bereich vorgestellt, ein Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe und weiterführende Links, Informationen und Literaturhinweise helfen bei der weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema.

„Who governs the internet?“ spricht auf der einen Seite Interessierte an, die sich einen ersten Überblick über das Thema „Internet Governance“ verschaffen wollen, stellt aber auch aktuelle Diskussionen dar, so dass sich versiertere Internetnutzerinnen und -nutzer über den aktuellen Status quo informieren können.

Die Handlungsfelder der Internetregulierung sind vielseitig und komplex – und betreffen Infrastruktur und Entwicklungszusammenarbeit, Menschen- und Bürgerrechte sowie Sicherheitspolitik und Rechtsentwicklung. Johanna Niesyto, Leiterin Medienpolitik bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, fasst in ihrem Vorwort den umfassenden Anspruch guter Internet Governance zusammen: „Es geht um Zugang zum Internet, um Menschen- und Bürgerrechte, um gesellschaftliche, kulturelle wie wirtschaftliche Teilhabe aller, um gerechten globalen Handel und darum, dass das Netz der Netze zu jederzeit sicher und einwandfrei läuft.”

Im Fokus der Internetregulierung stehen deshalb die folgenden Leitfragen, die es in diesem kontinuierlichen Prozess zu beantworten gilt:

  • Wie können die Freiheitsrechte im Netz möglichst für alle gewährleistet werden?
  • Wie soll der globale Handel über das Internet aussehen?
  • Wer sorgt dafür, dass die technische Infrastruktur des Internets auch in Zukunft einwandfrei funktioniert?

Damit alle weiterhin gleichberechtigt Zugang zum Netz haben, kann die Entwicklung des Netzes nicht stehenbleiben, sondern muss unter Berücksichtigung dieser Leitfragen aktiv vorangetrieben werden.

Die Broschüre kann hier (PDF, ca. 5 MB) kostenfrei heruntergeladen werden.