Medi­en­po­li­ti­sche Debat­ten ver­ständ­lich machen

tbd – Der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW

Die erste Ausgabe des Debattenmonitors der Landesanstalt für Medien NRW ist erschienen. Darin rückt das iRights.Lab wichtige Diskussionen im Bereich Digital- und Medienpolitik in den Fokus und bringt Debatten auf den Punkt. Die erste Ausgabe widmet sich dem Themen Datenportabilität und Interoperabilität.

Hin­ter die­sen kom­pli­zier­ten Begrif­fen ver­ber­gen sich gesell­schafts­re­le­van­te Fra­gen danach, wer über wes­sen Daten ver­fü­gen kann und darf, wer Angebots‑, Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tu­ren gestal­tet und wie sich das auf die Nutzer*innen sowie auf demo­kra­ti­sche Grund­wer­te auswirkt.

Anders als z.B. bei E‑Maildiensten oder Tele­fon­an­bie­tern ist es bei vie­len Online-Ange­bo­ten nor­mal, dass wir par­al­lel meh­re­re Apps und Anwen­dun­gen für den glei­chen Zweck nut­zen müs­sen. Denn wäh­rend Nutzer*innen eines E‑Mail-Anbie­ters an jeg­li­che Nutzer*innen ande­rer Diens­te Nach­rich­ten ver­sen­den kön­nen, kann der per­sön­li­che Twit­ter-Feed bei­spiels­wei­se nicht via Insta­gram-Konto ange­se­hen werden.

Dies wäre aber nicht nur ziem­lich prak­tisch, son­dern es würde Wech­sel­hür­den sei­tens der Nutzer*innen abbau­en. Für sie wäre es ein­fa­cher, mit­samt der dazu­ge­hö­ri­gen Daten jeder­zeit den Anbie­ter für eine bestimm­te Dienst­leis­tung zu wechseln.

Hin­ter den For­de­run­gen und Maß­nah­men, die zu mehr Daten­por­ta­bi­li­tät und Inter­ope­ra­bi­li­tät bei­tra­gen, steckt also einer­seits die Idee, dass eine Per­son selbst­be­stimmt ent­schei­den kann, wel­ches Ange­bot ihr am geeig­nets­ten erscheint und wie sie dabei nicht ein­ge­schränkt wird. Ander­seits könn­ten sol­che Maß­nah­men einen Markt ver­än­dern, auf dem der­zeit eini­ge weni­ge Platt­form­kon­zer­ne über sehr weit­rei­chen­de Macht verfügen.
Der erste Debat­ten­mo­ni­tor wid­met sich daher die­ser wich­ti­gen medi­en­po­li­ti­schen Debat­te und zeigt die unter­schied­li­chen Stand­punk­te auf.

Die erste Aus­ga­be fin­den Sie hier.

tbd – der Debattenmonitor



Im Debat­ten­mo­ni­tor wer­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu wich­ti­gen digi­tal­po­li­ti­schen Debat­ten zusam­men­ge­stellt. Ziel ist es, die Leser*innen in ver­schie­de­ne The­men­fel­der ein­zu­füh­ren und sie zum Nach- und Über­den­ken von Stand­punk­ten anzu­re­gen. Zu die­sem Zweck erklärt der Debat­ten­mo­ni­tor kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge ver­ständ­lich und lädt die Leser*innen ein, sich mit den span­nen­den Fra­gen der digi­tal­po­li­ti­schen Gesell­schaft von heute und mor­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Wir iden­ti­fi­zie­ren darin nicht zuletzt Trends und Hand­lungs­fel­der in den The­men­be­rei­chen Online-Medi­en, Social Web, Jour­na­lis­mus und Dis­kurs­kul­tur im digi­ta­len Raum.

Für die Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW erstel­len wir auch den alle vier Mona­te erschei­nen­den For­schungs­mo­ni­tor „fyi“. Mehr dazu fin­den Sie hier.

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