Launch unse­res Self-Data-Gover­nan­ce Frameworks

Im Rahmen des Data.Governance.Symposiums 2021 am 06. Mai haben wir unsere Anleitung für Organisationen zur selbstständigen Erarbeitung einer Data Governance vorgestellt.

Ein „guter Umgang“ mit Daten ist fun­da­men­tal für Inno­va­ti­on und inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le und soll­te des­halb struk­tu­riert und geplant ange­gan­gen wer­den. Doch wie kann sich die Wirk­mäch­tig­keit von Daten – unter Berück­sich­ti­gung von Daten­schutz, Daten­qua­li­tät und Daten­ethik – ent­fal­ten? Die Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung einer umfas­sen­den sowie kla­ren Daten­stra­te­gie ist ein auf­wän­di­ger, zeit- und kos­ten­in­ten­si­ver Prozess.

Darum wol­len wir klei­ne­ren, inno­va­ti­ven, daten­ba­sier­ten Pro­jek­ten, Start-ups, Orga­ni­sa­tio­nen und der öffent­li­chen Ver­wal­tung dabei hel­fen, sich die not­wen­di­gen Struk­tu­ren und das not­wen­di­ge Wis­sen selbst zu erar­bei­ten. Hier­zu haben wir im Rah­men unse­rer Begleit­for­schung zum mFUND des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur (BMVI) eine Hand­lungs­an­lei­tung – als Hilfe zur Selbst­hil­fe – kon­zi­piert, die wir beim Sym­po­si­um erst­mals einem brei­ten Publi­kum prä­sen­tier­ten. Mit dabei war unter ande­rem der Bun­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­te a.D. Peter Schaar, der uns beim Pro­jekt bera­ten hat.

Nach der Vor­stel­lung des Frame­works folg­ten drei Impuls­vor­trä­ge, die Data Gover­nan­ce aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven beleuch­te­ten: Sebas­ti­an Cru­si­us, Lei­ter des mFUND Pro­jek­tes Eve­liX, stell­te als Tes­ter dem Frame­work gute Noten für die Pra­xis­taug­lich­keit aus. Peter Schaar beleuch­te­te die Rele­vanz des Daten­schut­zes für eine umfas­sen­de Data Gover­nan­ce. Kirs­ten Rulf, Lei­te­rin des Refe­rats Grund­satz­fra­gen der Digi­tal­po­li­tik im Bun­des­kanz­ler­amt, zeig­te die Schwie­rig­keit auf, Daten­la­bo­re in den Bun­des­mi­nis­te­ri­en zu eta­blie­ren. Inspi­riert durch die Vor­trä­ge dis­ku­tier­ten die Teilnehmer:innen im Anschluss in Klein­grup­pen zu den Her­aus­for­de­run­gen und Lösungs­an­sät­zen für die Imple­men­tie­rung einer (Self-)Data Gover­nan­ce. Dabei wurde ins­be­son­de­re die Not­wen­dig­keit von anwender:innenfreudlichen und ziel­grup­pen­ge­rech­ten Ansät­zen her­vor­ge­ho­ben. Zudem wur­den neben den Kern­the­men des Frame­works – Daten­qua­li­tät, Daten­schutz und Daten­ethik – die The­men Stamm­da­ten­ma­nage­ment und Daten­le­bens­zy­klen als wich­ti­ge Kern­ele­men­te einer umfas­sen­den Self-Data-Gover­nan­ce Anlei­tung iden­ti­fi­ziert. Das Frame­work sowie die Dis­kus­si­on stie­ßen auf ein gro­ßes Inter­es­se bei den knapp 90 Teilnehmer:innen.

Über das Self-Data-Gover­nan­ce Framework

Die Anlei­tung dient als Tool zur selbst­stän­di­gen Erar­bei­tung eines ganz­heit­li­chen Data-Gover­nan­ce-Pro­zes­ses, also einer sys­te­ma­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit Anfor­de­run­gen und Nor­men zum gutem Umgang mit Daten. Das Frame­work unter­stützt Sie dabei, Rah­men­be­din­gun­gen in allen rele­van­ten Berei­chen auf­zu­set­zen und damit ent­spre­chen­de Exper­ti­se und Struk­tu­ren auf­zu­bau­en. Dabei liegt der Fokus stets auf der Ver­net­zung von Daten­schutz, Daten­qua­li­tät und Datenethik.

Haben wir Ihr Inter­es­se geweckt? 

Das Self-Data-Gover­nan­ce Frame­work ent­stand im Rah­men des Begleit­for­schungs­pro­jek­tes „Daten-Gover­nan­ce im Inno­va­ti­ons­pro­zess“, das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur im mFUND (Moder­ni­täts­fonds) geför­dert wurde. 

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