Kon­fe­renz: Com­pu­ters Pri­va­cy and Data Pro­tec­tion (CPDP)

Vom 24. bis zum 26. Janu­ar 2018 fand in Brüs­sel die elfte Aus­ga­be der inter­na­tio­na­len CPDP-Kon­fe­renz statt. Zu den Red­nern gehör­te auch Eike Gräf vom iRights.Lab, der mit dem Young Scho­l­ar Award der European Data Pro­tec­tion Law Review aus­ge­zeich­net wurde.

Die jähr­li­che CPDP-Kon­fe­renz ver­eint Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler ver­schie­de­ner Dis­zi­pli­nen, Behör­den und Insti­tu­tio­nen sowie diver­se Akteu­re der digi­ta­len Wirt­schaft, um aktu­el­le Ent­wick­lun­gen, Ansät­ze und Her­aus­for­de­run­gen auf den Gebie­ten Daten­schutz und Pri­vat­heit zu dis­ku­tie­ren. In die­sem Jahr lau­tet das Motto „Inter­net of Bodies“.

Eike Gräf, Poli­cy Advi­sor beim Think Tank iRights.Lab, prä­sen­tier­te seine Arbeit zum Ver­hält­nis von demo­kra­ti­scher Frei­heit und auto­ma­ti­sier­ten Pro­filing­ver­fah­ren und wurde anschlie­ßend mit dem Young Scho­l­ar Award der European Data Pro­tec­tion Law Review (EDPL) aus­ge­zeich­net. In sei­nem dort erschie­ne­nen Bei­trag nutzt er den neo-repu­bli­ka­ni­schen Frei­heits­be­griff, um dar­aus Anfor­de­run­gen abzu­lei­ten, die Pro­filing­ver­fah­ren erfül­len müs­sen, um die Frei­heit der betrof­fe­nen Per­so­nen zu wah­ren. Der Arti­kel bie­tet einen kla­ren Kri­te­ri­en­ka­ta­log, der es erlaubt, auch für kom­ple­xe und nuan­cier­te Situa­tio­nen fest­zu­stel­len, ob eine Frei­heits­be­schrän­kung vor­liegt.

Der Vor­trag war Teil eines vom EDPL-Jour­nal jähr­lich aus­ge­rich­te­ten Panels. Es soll die Arbeit von drei Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen bzw. Nach­wuchs­wis­sen­schaft­lern wür­di­gen und ihnen eine Bühne geben, um ihre For­schung mit einem brei­ten Fach­pu­bli­kum dis­ku­tie­ren zu kön­nen. Das Panel fand am 25. Janu­ar 2018 um 16:00 Uhr statt.

Hier geht es zum Pro­gramm (PDF, ca. 0,6 MB).

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