iRights.Lab erstellt umfang­rei­che E-Government-Stu­die im Auf­trag der Bun­des­dru­cke­rei

Unter dem Titel „Zukunft E-Government – Vor­schlä­ge für eine bür­ger­freund­li­che und siche­re Digi­ta­li­sie­rung der Ver­wal­tung“ wurde ges­tern Abend in der Par­la­men­ta­ri­schen Gesell­schaft in Ber­lin eine umfang­rei­che Stu­die zum Thema E-Government vor­ge­stellt. Sie wurde vom iRights.Lab im Auf­trag der Bun­des­dru­cke­rei erar­bei­tet und zeigt, wie eine moder­ne digi­ta­le Ver­wal­tung auf­ge­stellt sein muss.

Die Stu­die stellt fest, wo genau Nach­hol­be­darf in Deutsch­land besteht und unter­sucht die wich­tigs­ten tech­ni­schen, recht­li­chen, poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Fra­gen einer zukunfts­fä­hi­gen E-Government-Archi­tek­tur.

Ein wesent­li­cher Aspekt ist dabei die Schaf­fung siche­rer digi­ta­ler Iden­ti­tä­ten und die Mög­lich­keit für die Bürger*innen, den Ser­vice von Behör­den kom­for­ta­bel und sicher zu nut­zen.

Ent­schei­dend dabei ist auch, dass die Nutzer*innen stets die volle Kon­trol­le über die eige­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten auf der ent­spre­chen­den E-Government-Platt­form haben und Zugrif­fe und Berech­ti­gun­gen damit selbst gesteu­ert wer­den kön­nen.

Somit ist die Basis für das soge­nann­te „Once-Only-Prin­zip“ geschaf­fen, das die Bun­des­re­gie­rung als Ziel für eine digi­ta­le Ver­wal­tung fest­ge­legt hat.

Die Stu­die kommt außer­dem zu dem Schluss, dass sich staat­li­che Stel­len aus­rei­chend eige­nes tech­ni­sches Wis­sen aneig­nen sol­len, um große Teile der E-Government-Infra­struk­tur in Eigen­re­gie umset­zen und imple­men­tie­ren zu kön­nen. Bei der Umset­zung sind Koope­ra­tio­nen mit pri­va­ten Anbie­tern denk­bar, der Staat muss aber stets die fina­le Kon­troll- und Steue­rungs­mög­lich­keit haben.

Phil­ipp Otto, Direk­tor des iRights.Lab:

Eine gut funk­tio­nie­ren­de Ver­wal­tung ist die Grund­vor­aus­set­zung für das in einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft unbe­dingt not­wen­di­ge Ver­trau­en der Bürger*innen in staat­li­che Insti­tu­tio­nen. Gut funk­tio­nie­rend heißt: Ver­läss­li­cher Ser­vice, hohe Erreich­bar­keit, trans­pa­ren­ter Aus­tausch mit den Men­schen und Sicher­heit im Umgang mit ihren Daten. Unse­re Stu­die zeigt sehr genau, wie eine sol­che Ver­wal­tung aus­se­hen muss. Die Zei­ten der klas­si­schen Behör­den­gän­ge soll­ten damit end­gül­tig vor­bei sein. Unse­re Stu­die ist eine Betriebs­an­lei­tung für eine prak­ti­ka­ble, moder­ne und umsetz­ba­re E-Government-Struk­tur für alle Betei­lig­ten.” 

Die gesam­te Stu­die fin­den Sie hier zum Down­load.

Hier fin­den Sie die Pres­se­mel­dung der Bun­des­dru­cke­rei.