iRights.Lab beim Forum Han­del 4.0 des HDE

Alexa, Goog­le Assi­stant & Co. – Wie wer­det Ihr den Han­del revo­lu­tio­nie­ren?” Unter die­sem Titel lud der Han­dels­ver­band Deutsch­land (HDE) zu einer Podi­ums­dis­kus­si­on ins Tele­fó­ni­ca Base­camp in Ber­lin, um über Sprach­as­sis­ten­ten und Künst­li­che Intel­li­genz im Bereich der Han­dels­land­schaft zu dis­ku­tie­ren.

Für das iRights.Lab nahm des­sen Direk­tor Phil­ipp Otto teil und sprach u.a. über Fra­gen der Regu­lie­rung, der Vor­be­hal­te bei Nut­ze­rin­nen und Nut­zern und der Chan­cen für die deut­schen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler.
Außer­dem nah­men Tho­mas Jar­zom­bek, MdB (CDU), Chris­ti­an Bär­wind, Indus­try Lea­der Retail – Stra­te­gic Part­nerships bei Goog­le, Dr. Robert Zores CTO bei REWE Digi­tal und Ste­phan Tromp, Haupt­ge­schäfts­füh­rer HDE teil. Mode­riert wurde der Abend von Hanno Ben­der, Res­sort­lei­ter Poli­tik & Recht, Lebens­mit­tel Zei­tung.

Otto sagte, das Poten­zi­al der Sprach­as­sis­tenz­sys­te­me als Teil einer smar­ten Tech­no­lo­gie sei immens und man stehe bei der Ent­wick­lung noch ganz am Anfang. Die Chan­cen dabei seien rie­sig und es komme dabei vor allem dar­auf an, den Men­schen durch Trans­pa­renz und gesetz­li­che Regu­lie­rung die Angst vor den tech­no­lo­gi­schen Neue­run­gen zu neh­men: “Es ist bes­ser, der Gesetz­ge­ber han­delt lang­sam und rich­tig, als schnell und falsch”, sagte Otto und warn­te dabei vor staat­li­chem Über­ei­fer bei der Aus­ar­bei­tung gesetz­li­cher Rege­lun­gen als Reak­ti­on auf Inno­va­tio­nen im Zusam­men­hang mit der Digi­ta­li­sie­rung.

Wich­tig sei, dass inves­tiert würde: in Ideen, in For­schung, in Sicher­heit. Die Men­schen hät­ten Lust auf Fort­schritt, aber die wich­tigs­te Kom­po­nen­te bei der Anwen­dung digi­ta­ler Ange­bo­te sei Ver­trau­en: “Wenn da drauf­steht, es wird nichts ohne das Wis­sen der Nut­ze­rin oder des Nut­zers auf­ge­zeich­net, dann darf auch nichts auf­ge­zeich­net wer­den. Punkt. Es muss für die alle ganz klar sein, was mit ihren Daten dort dann geschieht. Es darf hier keine bösen Über­ra­schun­gen geben. Dann wächst Ver­trau­en”, so Otto.

Neben der Podi­ums­dis­kus­si­on prä­sen­tier­te der iRights.e.V. das Pro­jekt “ANNA – Das ver­netz­te Leben”, in dem es um Algo­rith­men und Künst­li­che Intel­li­genz im All­tag von Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern geht. Dabei soll vor allem ver­mit­telt wer­den, in wel­chen Berei­chen der Ein­satz von K.I. bereits an der Tages­ord­nung ist. Außer­dem wird unter­sucht und in ver­schie­de­nen Sze­na­ri­en auf­be­rei­tet, wel­che Ent­wick­lun­gen in Zukunft zu erwar­ten sind und wel­che Chan­cen und Risi­ken mit dem tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt in die­sem Bereich zu beob­ach­ten sind.

Als Fazit des Abends kann fest­ge­hal­ten wer­den, dass digi­ta­le Assis­tenz­pro­gramm sich immer grö­ße­rer Beliebt­heit bei den Men­schen erfreu­en, dass hier aber noch eini­ges an Ent­wick­lung, Regu­lie­rung und Wis­sens­ver­mitt­lung von­nö­ten ist.

Fotos zur Ver­an­stal­tung gibt es auf unse­rem Flickr-Kanal.