Erfolg­rei­che Digi­ta­li­sie­rung ist keine Frage des bio­lo­gi­schen Alters“

iRights.Lab-Direktor Phil­ipp Otto war als einer von drei Impulsgeber*innen in der Sen­dung „Sen­Con“ beim Fern­seh­sen­der Alex Ber­lin zu Gast und dis­ku­tier­te mit Bürger*innen aus unter­schied­li­chen Genera­tio­nen über die Frage, wie mög­lichst alle Men­schen ein Teil der digi­ta­len Gesell­schaft wer­den.

Digi­ta­ler Wan­del – Denn sie wis­sen nicht, was sie tun?“ – unter die­sem Titel lud der Ber­li­ner TV-Sen­der Expert*innen und zufäl­lig aus­ge­wähl­te Bürger*innen aus der Haupt­stadt zu sich ins Stu­dio, um in der Sen­de­rei­he „Sen­Con“ dar­über zu dis­ku­tie­ren, ob wir eigent­lich ver­ste­hen, was der tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt für unser Leben bedeu­tet und ob dabei auch das Alter der Men­schen in einer Gesell­schaft eine Rolle spielt.

Außer­dem wurde die Rolle der poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen unter­sucht und inwie­fern sie in der Lage sind, die nöti­gen Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, damit sich nie­mand von den Ent­wick­lun­gen der Digi­ta­li­sie­rung ver­nach­läs­sigt fühlt.

Neben der Jour­na­lis­tin und Autorin Made­lei­ne Hof­mann, dem Vor­stands­mit­glied der SPD Ber­lin-Mitte, Yan­nick Haan, war auch Phil­ipp Otto, Direk­tor des iRights.Lab, als Exper­te und Impuls­ge­ber ein­ge­la­den.

Die Frage der Digi­ta­li­sie­rung ist keine Frage des bio­lo­gi­schen Alters, son­dern eine Frage des Inter­es­ses. Ent­schei­dend ist, wie auf­ge­schlos­sen jemand ist und sich auf Neues ein­lässt“, sagte Otto in der Dis­kus­si­on. Dabei sei es wich­tig, weder älte­re noch jün­ge­re Men­schen vom tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt aus­zu­schlie­ßen.

Wir müs­sen den Men­schen erklä­ren, wie bestimm­te Dinge und Pro­zes­se funk­tio­nie­ren. Und wir müs­sen auch klar machen, dass wir bei man­chen Ent­wick­lun­gen noch nicht wis­sen, wo die Reise hin­geht“, so Otto wei­ter. „Aber wir müs­sen die rich­ti­gen Fra­gen stel­len und gemein­sam an den Ant­wor­ten arbei­ten.“

Hier sei zen­tral zu berück­sich­ti­gen, dass der Zugang zur digi­ta­len Infra­struk­tur und den Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung im öffent­li­chen Inter­es­se liege.
Made­lei­ne Hof­mann beton­te, dass es nicht die eine For­de­rung der Jün­ge­ren oder Älte­ren gebe: „Es geht viel­mehr darum, ver­schie­de­ne Erfah­run­gen und Per­spek­ti­ven in die Dis­kus­si­on um eine digi­ta­le Gesell­schaft ein­zu­be­zie­hen“.

Yan­nick Haan for­der­te einen „Men­ta­li­täts­wech­sel“ in der Bil­dungs­po­li­tik: „Es geht um die rich­ti­ge Aus­stat­tung und den kom­pe­ten­ten Umgang damit. Es geht um Fort­bil­dung der Leh­re­rin­nen und Leh­rer und es geht darum, dass man junge Men­schen mit der Digi­ta­li­sie­rung nicht allei­ne lässt.“

Die ganze Sen­dung fin­den Sie in der Media­thek bei Alex Ber­lin.

Hier fin­den Sie Made­lei­ne Hof­manns neues Buch „Macht Platz!”, dass sich mit Vor­ur­tei­len gegen­über jun­gen Men­schen in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft beschäf­tigt.

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