Ehren­amt in einer digi­ta­len Gesell­schaft – iRights.Lab beim Deut­schen Enga­ge­ment­Tag

Beim 3. Deut­schen Enga­ge­ment­Tag, der im Dezem­ber im Cafe Mos­kau in Ber­lin statt­fand, spiel­te auch das Thema Digi­ta­li­sie­rung eine zen­tra­le Rolle. Auf einem span­nen­den Podi­um dis­ku­tier­te iRights.Lab-Direktor Phil­ipp Otto über die viel­fäl­ti­gen Chan­cen für die Zivil­ge­sell­schaft.

Titel der Dis­kus­si­on war dabei Zwi­schen gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung und tech­ni­scher Inno­va­ti­on. Wie kann die Digi­ta­li­sie­rung der Zivil­ge­sell­schaft die­nen?.

Otto beton­te, vor allem der Fak­tor Zeit sei bei ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment zen­tral. Man müsse daher unbe­dingt ver­hin­dern, dass durch den Ein­satz von Tech­nik etwas ver­kom­pli­ziert werde: Digi­ta­le Hilfs­mit­tel und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tools sol­len die Arbeit ver­bes­sern, erleich­tern und Pro­zes­se opti­mie­ren – das gilt im Unter­neh­men eben­so wie in einer Behör­de oder einem Ver­ein.

Beson­ders ent­schei­dend sei zudem das gesamt­ge­sell­schaft­li­che Gewicht der Insti­tu­tio­nen: Wenn die Zivil­ge­sell­schaft als das Rück­grat unse­rer Demo­kra­tie bei der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on nicht mit­kommt, dann haben wir alle ein ech­tes Pro­blem. Wir müs­sen uns daher gegen­sei­tig fit machen und stär­ker ver­net­zen.

Auch die The­men Daten­schutz und Daten­si­cher­heit waren zen­tra­les Thema in der Debat­te. Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass gera­de im Umgang mit sen­si­blen Daten, die im Bereich des zivil­ge­sell­schaft­li­chen Enga­ge­ments oft­mals eine wich­ti­ge Rolle spie­len, die gesetz­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen zum Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten eben­so gewähr­leis­tet sein müs­sen, wie die Kom­pe­tenz der Men­schen im Umgang mit ihnen. Gleich­zei­tig wur­den an allen Ecken und Enden Nach­hol­be­dar­fe iden­ti­fi­ziert.

Es bringt nichts, wenn die Insti­tu­tio­nen selbst hohe Stan­dards eta­blie­ren, die Mitarbeiter*innen und Frei­wil­li­gen sich dann aber über x‑beliebige Mes­sen­ger dienst­lich aus­tau­schen, so Otto. Hier fehle es an Wis­sen, Auf­klä­rung und der Bekannt­heit von mas­sen­taug­li­chen ver­schlüs­sel­ten Alter­na­ti­ven.

Neben Phil­ipp Otto nah­men Dr. Heiko Geue (Lei­ter Zen­tral­ab­tei­lung im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend), Jutta Croll (Stif­tung digi­ta­le Chan­cen e.V.), Dr. Sabi­ne Skut­ta (Deut­sches Rotes Kreuz e.V.) und Ivo Degn (Pro­jec­t­Tog­e­ther) an der Podi­ums­dis­kus­si­on teil.

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