Digitaler Wandel: „Die digitale Agenda in Deutschland und China“

© NASA

Weltweit werden Regierungen mit den Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert. Es müssen Lösungen gefunden werden, mit denen die Probleme gelöst und gleichzeitig die immensen Potenziale genutzt werden. Ein hochkompliziertes Unterfangen mit unterschiedlichen Ansätzen, die wir uns genauer anschauen wollten.

China und Deutschland setzen sich intensiv mit den Folgen der Digitalisierung und deren Umgang auseinander. Welche Ansätze werden verfolgt? Welche Gemeinsamkeiten gibt es dabei und welche Unterschiede lassen sich finden? Was kann man voneinander lernen? Darum ging es in der Veranstaltung „Die digitale Agenda in Deutschland und China“, die am 24. und 25. September 2016 im Pekinger Künstlerviertel 798 stattfand.

Programm

Samstag, 24.09.2016

15.00 – Begrüßung
Dr. Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts China
Philipp Otto, Founder & Executive Director des iRights.Lab und Gründer des Verlages iRights.Media

15.10 – Keynote: Die Digitale Agenda aus der Sicht der Think Tanks
Dr. Zhou Peng, Leitender Ingenieur, Electronic Technology Information Research Institutions of Ministries of Industry and Information Technology

15:25 – Keynote: Die Digitale Agenda in China – Stand der Dinge aus Sicht Wissenschaft
Professor Dr. Shi Shiwei, University of International Business and Economics in Beijing, Direktor des Forschungsinstituts für Europastudien

15.40 – Keynote: Die Digitale Agenda in China – Stand der Dinge
Fan Huiwen, Vizepräsident, China Center for Information Industry Development (CCID)

15.55 – Keynote: Die Digitale Agenda in Deutschland – Stand der Dinge
Philipp Otto, Founder & Executive Director des des iRights.Lab und Gründer des Verlages iRights.Media

16.15 – Arbeit 4.0 – Inputs
Deutschland: Dr. Max Neufeind, Referent in der Grundsatzabteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

China: Jack Qiu, Professor an der School of Journalism and Communication der Chinese University of Hong Kong

17.00 – Pause

17.15 – Open Data – Inputs
Deutschland: Julia Kloiber, Projektleiterin bei der Open Knowledge Foundation

China: Zheng Lei, Professor an der School of International Relations & Public Affairs der Fudan University. Schwerpunkt Open Data und Government Data

18.30 – Pause

20.00 – Cyber Theatre Project „Online or offline, that is a question“ – Love’s Labour’s Lost

Sonntag 25.09.2016

16.00 – Filmvorführung „iPhoneChina“
mit chinesischer Übersetzung

17.10 – Diskussion zum Film „iPhoneChina“
Mit Christian von Borries, Dirigent, Komponist, Produzent und Filmemacher und Wang Hui, Professor am Department of Chinese Language and Literature der Tsinghua University in Peking, Schwerpunkt zeitgenössische chinesische Literatur unter Moderation von Dr. Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts Peking

18.00 – Pause

20.00 – Cyber Theatre Project „Online or offline, that is a question“ – Love’s Labour’s Lost

Die Veranstaltung war Teil der Diskussionsreihe „Perspektiven des digitalen Wandels“, die vom Goethe-Institut China ausgerichtet und von Philipp Otto, Founder & Executive des iRights.Lab, kuratiert wurde. Es sollte untersucht werden, welche Unterschiede aber auch welche Gemeinsamkeiten beim Umgang mit der Digitalisierung zwischen China, Europa und den USA bestehen. Ziel war es nicht nur, neue Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Entwicklungen zu stärken und den gemeinsamen Austausch zu intensivieren.