Digi­ta­ler Kodex: „Face­book, Whats­App, Goog­le+: Wer macht die Regeln?“

© Sarah Porsack

Ist das Inter­net tat­säch­lich oder nur schein­bar ein öffent­li­cher Raum? Sind es die Betrei­ber der gro­ßen Inter­net-Platt­for­men, die dar­über bestim­men, was wir im Netz dür­fen und was nicht? Wer macht die Regeln in der digi­ta­len Welt? Um diese und ähn­li­che Fra­gen ging es in der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung am 7. Novem­ber 2013 in der Ham­bur­ger Buce­ri­us Law School.

Die Ver­an­stal­tung kon­zen­trier­te sich auf die Rolle von Platt­for­men. Ohne sie ist das Bewe­gen im digi­ta­len Raum prak­tisch unmög­lich gewor­den. Sie bestim­men immer stär­ker den digi­ta­len gesell­schaft­li­chen Aktionsradius.

Neben Mat­thi­as Kam­mer, Direk­tor des Deut­schen Insti­tuts für Ver­trau­en und Sicher­heit im Inter­net (DIVSI), Dr. Ralf Klein­diek, Staats­rat der Ham­bur­ger Behör­de für Jus­tiz und Gleich­stel­lung sowie Phil­ipp Otto, Foun­der & Exe­cu­ti­ve Direc­tor des iRights.Lab, spra­chen Prof. Dr. Wolf­gang Schulz, Direk­tor des Hans-Bre­dow-Insti­tuts für Medi­en­for­schung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg und Moritz Nickel, Stu­dent der Buce­ri­us Law School, in ihren Key­notes über Regeln in sozia­len Netzwerken.

Die anschlie­ßen­de Podi­ums­dis­kus­si­on bestritten:

  • Jutta Croll, Geschäfts­füh­ren­des Mit­glied des Vor­stands der Stif­tung Digi­ta­le Chancen
  • Sabi­ne Frank, Lei­te­rin Jugend­schutz und Medi­en­kom­pe­tenz bei Google
  • Dr. Ralf Klein­diek, Staats­rat, Behör­de für Jus­tiz und Gleich­stel­lung, Freie und Han­se­stadt Hamburg
  • Moritz Nickel, Stu­dent an der Buce­ri­us Law School
  • Ole Reiß­mann, Redak­teur Netz­welt, SPIE­GEL ONLINE.

Die Ver­an­stal­tung war Teil des Pro­jekts „Braucht Deutsch­land einen Digi­ta­len Kodex?“, mit des­sen Durch­füh­rung das iRights.Lab vom Deut­schen Insti­tut für Ver­trau­en und Sicher­heit im Inter­net (DIVSI) beauf­tragt ist. Es soll­te im ers­ten Pro­jekt­teil aus­lo­ten, ob ein Digi­ta­ler Kodex die Lücke zwi­schen den eta­blier­ten Regeln der ana­lo­gen Welt und den noch unkla­ren Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Inter­net schlie­ßen kann. Dazu setz­te man sich ins­be­son­de­re mit der Rolle von Platt­for­men aus­ein­an­der, die den digi­ta­len gesell­schaft­li­chen Akti­ons­ra­di­us ent­schei­dend mit­be­stim­men. Pro­jekt­lei­ter ist Phil­ipp Otto, Foun­der & Exe­cu­ti­ve Direc­tor des iRights.Lab. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie beim DIVSI.

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