Digi­ta­ler Kodex: „Digi­ta­ler Stra­ßen­kampf oder Selbst­ver­pflich­tung – Wie ent­ste­hen Regeln im Netz?“

© David Jacob

Ste­hen Unter­neh­men in der Ver­ant­wor­tung für Daten­schutz und ange­mes­se­nes wirt­schaft­li­ches Han­deln? Muss die Poli­tik aktiv wer­den, um ein Gleich­ge­wicht zu fin­den zwi­schen Bür­ger­rech­ten und Pri­vat­sphä­re auf der einen und Sicher­heits­an­for­de­run­gen und Geschäfts­mo­del­len auf der ande­ren Seite? Oder braucht es bür­ger­schaft­li­che Initia­ti­ven und Mas­sen­pro­tes­te, einen „digi­ta­len Stra­ßen­kampf“, um den Nut­zern eine Stim­me zu geben?

Diese und wei­te­re Fra­gen dis­ku­tier­ten zahl­rei­che Exper­tin­nen und Exper­ten am 14. Mai 2014 in der Ber­li­ner Kalk­scheu­ne anläss­lich der drit­ten öffent­li­chen Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jek­tes „Braucht Deutsch­land einen Digi­ta­len Kodex?“

Pro­gramm

18.00 – Begrü­ßung
Mat­thi­as Kam­mer, Direk­tor, Deut­sches Insti­tut für Ver­trau­en und Sicher­heit im Inter­net Phil­ipp Otto, Pro­jekt­lei­ter „Braucht Deutsch­land einen Digi­ta­len Kodex?“, Foun­der & Exe­cu­ti­ve Direc­tor des iRights.Lab

18.10 – Gruß­wort
Staats­se­kre­tä­rin Hella Dun­ger-Löper, Bevoll­mäch­tig­te des Lan­des Ber­lin beim Bund, Euro­pa­be­auf­trag­te und Beauf­trag­te für Bür­ger­schaft­li­ches Engagement

18.20 – Key­note: „Inter­na­tio­na­ler Blick: Wie ent­ste­hen Regeln im Netz?“
Dr. Vere­na Metze-Man­gold, Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin und Vize­prä­si­den­tin der Deut­schen UNESCO-Kommission

18.40 – Key­note: „Wer hat eigent­lich die Macht im Netz, wer soll­te sie haben?“
Mari­na Weis­band, Poli­ti­ke­rin und ehe­ma­li­ge poli­ti­sche Geschäfts­füh­re­rin der Piratenpartei

Teil I: „Face­book vs. Ver­fas­sung? – Selbst­be­stim­mung und öffent­li­cher Raum“

19.00 – Impuls­vor­trag
Dr. Jan-Hin­rik Schmidt, Wis­sen­schaft­li­cher Refe­rent, Hans-Bre­dow-Insti­tut für Medienforschung

19.15 – Streit­ge­spräch
Susan­ne Deh­mel, Bereichs­lei­te­rin Daten­schutz, BIT­KOM e.V. und
Peter Schaar, Vor­stand der Euro­päi­schen Aka­de­mie für Infor­ma­ti­ons­frei­heit und Daten­schutz (EAID)

19.30 – Fra­ge­run­de Publikum

19.45 – „Digi­ta­les – ana­log vorgetragen“
Salo­me Kam­mer (Gesang) und Peter Lud­wig (Piano)

Teil II: „Wun­der­mit­tel Transparenz“

20.00 – Impuls­vor­trag
Dr. Till Kreut­zer, Part­ner iRights.Lab

20.15 – Streit­ge­spräch
Prof. Nata­li Hel­ber­ger, Insti­tu­te for Infor­ma­ti­on Law (IVIR), Ams­ter­dam und
Dr. Ralf Bre­mer, Com­mu­ni­ca­ti­ons and Public Affairs Seni­or Mana­ger, Goog­le Deutschland

20.30 – Fra­ge­run­de Publikum

20.45 – Musi­ka­li­scher Ausklang
Salo­me Kam­mer (Gesang) und Peter Lud­wig (Piano)

Die Ver­an­stal­tung war Teil des Pro­jekts „Braucht Deutsch­land einen Digi­ta­len Kodex?“, mit des­sen Durch­füh­rung das iRights.Lab vom Deut­schen Insti­tut für Ver­trau­en und Sicher­heit im Inter­net (DIVSI) beauf­tragt ist. Es soll­te im ers­ten Pro­jekt­teil aus­lo­ten, ob ein Digi­ta­ler Kodex die Lücke zwi­schen den eta­blier­ten Regeln der ana­lo­gen Welt und den noch unkla­ren Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Inter­net schlie­ßen kann. Dazu setz­te man sich ins­be­son­de­re mit der Rolle von Platt­for­men aus­ein­an­der, die den digi­ta­len gesell­schaft­li­chen Akti­ons­ra­di­us ent­schei­dend mit­be­stim­men. Pro­jekt­lei­ter ist Phil­ipp Otto, Foun­der & Exe­cu­ti­ve Direc­tor des iRights.Lab. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie beim DIVSI.

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