Bildung, Erinnerung und digitale Gesellschaft

Ein Projekt für die historisch-politische Bildung
in Polen und Deutschland

Das iRights.Lab untersucht innovative Akteur*innen, Organisationen und Formate für ein neues Förderprogramm der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) in Polen und Deutschland.

Die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Polen und Deutschland verändert und verschiebt sich langsam, aber unübersehbar. Das zeigen historische und zeitgenössische gesellschaftliche Ereignisse und Entwicklungen beiderseits der Oder. Gerade diese Epoche deutsch-polnischer und europäischer Geschichte instrumentalisieren verschiedene Akteur*innen dabei immer wieder für eigene politische Zwecke.

Aus diesem Grund muss die breite Öffentlichkeit in beiden Ländern verstärkt in die bilaterale erinnerungspolitische Arbeit eingebunden werden. Zudem müssen neue Zielgruppen erschlossen werden. Die Untersuchungen des iRights.Lab zeigen deutlich: Eine digitale Wissensvermittlung von historischen Zusammenhängen bietet einzigartige Chancen, grenzüberschreitende Bildungskonzepte auf- und auszubauen.

Gemeinsam mit der Stiftung EVZ verfolgt das iRights.Lab das Ziel, eine digitalpolitische Landkarte mit Akteur*innen, Organisationen und Institutionen zu erstellen. Im Zentrum stehen dabei inhaltliche Möglichkeiten, historisches Wissen mittels digitaler Technologien zu bewahren und zu vermitteln. Diese strategische Analyse soll ein wichtiger Schritt der historisch-politischen Bildung in Richtung Zukunft sein.