Projektarchiv September/2009
Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens

In einer eintägigen Konferenz sind iRights.info, das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung den Fragen nachgegangen, was das Vorhaben Googles für Leser, Verlage und Autoren bedeutet, vor welchen Herausforderungen diese angesichts der Digitalisierung von Wissensbeständen stehen und wie die Zukunft des Urheberrechts aussehen könnte.

Mit seinem Buchprogramm will Google der Menschheit Millionen von Büchern zugänglich machen. Nie war die Verheißung des "Wissens für alle" so groß und nie die Debatten über die Legitimität von "Google Books" heftiger. Was bedeutet das Vorhaben von Google für Verlage, Bibliotheken und nicht zuletzt für Autoren und Leser? Auf einer Fachtagung des Goethe-Instituts, der Heinrich-Böll-Stiftung und iRights.info setzten sich hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft mit der Zukunft der Bücher auseinander. Mit dabei: Peter Glaser (Autor), Stefan Keuchel (Google), Dr. Joerg Pfuhl (Random House), Dr. Nils Rauer (Lovells LLP), Wolfgang Schimmel (ver.di), Dr. Irene Pakuscher (Bundesministerin der Justiz) u.a.