iRights Lab Open Source und Open Content

Funktionierende Konzepte für ein grenzenloses Netz

Kaum ein Begriff hat in den letzten Jahren derart schnell Karriere gemacht wie "Open". Alles und jede/r meint heute, in irgendeiner Weise "offen" sein zu müssen oder dies bereits zu sein, auch und vor allem rund um das Internet und digitale Medien. Die Palette begann einst mit dem Begriff "Open Source Software", hat sich dann aber über "Open Access" (offenem Zugang zu Wissensquellen), "Open Education" (frei nachnutzbare Lernressourcen, auch unter dem Kürzel OER bekannt), "Open Design, "Open Data" und "Open Government" (letztere beiden vor allem im Bereich öffentlicher Einrichtungen) bis hin zu Projekten erweitert, die sich schlicht "Open Everything" auf die Fahnen schreiben. So groß diese begriffliche Bandbreite mittlerweile geworden ist, so groß ist auch die Unschärfe geworden, welche Art von Offenheit jeweils genau gemeint ist. Hinzu kommt, dass eine Öffnung von Datenbeständen, Unternehmensstrukturen und Zugriffskonzepten oft einfacher klingt als sie dann wirklich umzusetzen ist. Mit Drittbeteiligung muss umgegangen, die Ergebnisse offener und kollaborativer Prozesse sollten angemessen beurteilt und rechtskonform weiterverwendet werden.

Das iRights Lab Open Content möchte Hilfestellungen und Konzepte für den Umgang mit digitalen Inhalten anbieten, auch und vor allem dann, wenn altbekannte Umgangsmodelle an ihre Grenzen stoßen oder sogar gänzlich versagen. Wir können hierzu auf langjährige einschlägige Erfahrungen zurückgreifen und dadurch helfen, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken. Die Stärken der Technologien und Strukturen des Internet können meist nur dann voll nutzbar gemacht werden – für die jeweilige Institution selbst genauso wie für die Allgemeinheit – wenn Austausch und Weiterentwicklung der betreffenden Inhalte weder von technischen noch rechtlichen oder bürokratischen Barrieren künstlich gebremst werden. Nur so lassen sich Transaktionskosten minimieren und Nachnutzungen anregen, die ohne das Internet gar nicht möglich wären. Dass hierzu Kontrolle aufgegeben werden muss, versteht sich zwar von selbst, aber in welchem Maße, wo und wie dies geschehen muss, dafür gibt es keine pauschalen Lösungen. Das iRights Lab Open Content kann Institutionen und Projekten dabei helfen, das richtige Maß von „Open“ zu finden und so die jeweils beste Positionierung in der digitalen Welt anzusteuern.

Kontakt