04.02.16 Neue Studie: Chancen und Risiken von Big Data

Das iRights.Lab legt zum Abschluss der zweiten Phase des Projekts „Braucht Deutschland einen Digitalen Kodex?“ eine umfangreiche Studie zu Big Data vor. In Zusammenarbeit mit über 40 Expertinnen und Experten entstand im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) in dem knapp einjährigen Teilprojekt ein Bericht, der erstmals die mit der Sammlung großer Datenmengen verbundenen Herausforderungen anschaulich anhand der Themenfelder Smart Health und Smart Mobility beschreibt.

Im Mittelpunkt der Analyse stehen die gesellschaftlichen Konfliktlinien im Zusammenhang mit Big Data. „Heute sind es noch erste Versuche, sich diesen gesellschaftlichen Fragen zu nähern, morgen wird die Lösung und Beantwortung dieser Fragen über unsere Zukunft entscheiden“, so Philipp Otto, Leiter des Projekts „Braucht Deutschland einen Digitalen Kodex?“. Der Gründer des iRights.Lab ergänzt: „Nur wenn es uns gelingt, alle gesellschaftlichen Akteure an einen Tisch zu bekommen und gemeinsam adäquate Modelle zum technischen, rechtlichen und ethischen Umgang mit großen Datenmengen zu entwickeln, können wir in die Phase der aktiven gesellschaftlichen Gestaltung eintreten. Das ist unser Ziel.“ Mit dem vorliegenden Bericht haben das iRights.Lab und DIVSI nun die Grundlage dafür geschaffen, einen Digitalen Kodex für den Bereich Big Data zu entwickeln.

Die Ergebnisse der Studie im Rahmen des Teilprojekts Big Data wurden gemeinsam mit zahlreichen Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft erarbeitet. Hierfür fanden unter anderem Gespräche in Form von ausführlichen Interviews und fokussierten Konsultationen statt. Darüber hinaus hat eine Expertengruppe das Projekt über seine Laufzeit hinweg im Sinne eines „Sounding Board“ begleitet. Öffentliche Veranstaltungen in Stuttgart und Berlin dienten dazu, die im Projekt erarbeiteten Erkenntnisse in die öffentliche Debatte einzubringen und weitere Einschätzungen einzuholen.

Big Data 

Der Projektbericht kann als PDF heruntergeladen werden.

 

Seit 2013 arbeiten das DIVSI und das iRights.Lab zusammen, um gemeinsam zu ergründen, ob Deutschland einen Digitalen Kodex benötigt und wie ein solcher aussehen könnte. Nachdem im ersten Projektabschnitt die Frage nach der Notwendigkeit eines Kodex positiv beantwortet wurde, fand in der darauffolgenden und nun abgeschlossenen zweiten Projektphase unter anderem eine Zuspitzung auf das Thema Big Data statt. Mit seiner Fokussierung auf praxisorientierte Beispiele erleichtert der vorliegende Bericht zum einen den Einstieg in das komplexe Thema Big Data. Aufgrund der eingeflossenen Expertise stellt er andererseits aber auch einen fundierten Beitrag zu einem hochrelevanten und vieldiskutierten Bereich dar. 

Ansprechpartner:
Philipp Otto, Leiter des Projekts „Braucht Deutschland einen Digitalen Kodex?“ und Gründer des unabhängigen Think Tank iRights.Lab
otto@irights-lab.de

Informationen zum Projekt: www.divsi.de/projekte/digitaler-kodex/ 
Informationen zum Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI): www.divsi.de/ueber-uns/